15.02.2026
Too blessed to be stressed
Morgenrituale helfen mir

© Chatgpt-generiert aus Privatbild und Unsplash (Daniela, Daria Gordova)
Ich bin eine Frühaufsteherin. Oft sitze ich schon vor 6 Uhr morgens mit Kaffee, Bibel und Notizbuch an meinem Küchentisch. Ich genieße diese Zeit mit Jesus. Alles ist noch ruhig, niemand will etwas von mir. Ich kann mich ganz auf Gott ausrichten. Das Handy lasse ich im oberen Stockwerk. Heute Morgen wähle ich für den Kaffee ganz bewusst die Tasse, die ich mir vor einiger Zeit gekauft habe: „Too blessed to be stressed“ steht darauf (zu gesegnet, um gestresst zu sein). Wie wahr und doch oft so schwer zu verinnerlichen in meinem manchmal übervollen Alltag. Heute ist das erste Frauenfrühstück, bei dem ich in diesem Jahr referiere. Wie gut, wenn ich mich davor auf all den Segen von Gott besinne, den er für seine Kinder bereithält.
Meine kleine Dankesliste
So sitze ich auch heute Morgen mit Kaffee und Bibel an meinem Küchentisch und fange an zu überlegen, was ich gestern mit meinem Gott erlebt habe und wofür ich dankbar sein kann. Es ist in den letzten zwei Wochen schon zu einem kleinen Ritual für mich geworden, diese Dankesmomente direkt nummeriert in mein neues Dankes-Tagebuch zu schreiben. Wow, ich bin schon bei Nummer 90 angekommen und das in dieser kurzen Zeit. Es tut mir so gut, mich auf all diese „Segnungen“ zu konzentrieren und stärkt mein Vertrauen zu meinem himmlischen Vater. Kein Wunder, dass wir in den Psalmen aufgefordert werden: „Vergiss nicht, was ER Dir Gutes getan hat!“
Lob dem Ewigen, dem König der Welt
Ein weiteres morgendliches Ritual ist für mich das Gebet: „Gelobt seist Du Ewiger, mein Gott, König der Welt!“ Diesen Satz sprechen die Juden, wenn sie das jährliche Passahfest feiern. Als wir dieses in unserer Gemeinde einmal feierten, blieb genau dieser Satz bei mir hängen. Es fällt mir nämlich schwer, die richtigen Worte zu finden, um meinen Gott zu loben. Seitdem hilft mir dieser Vers, meine Gedanken auf Gott auszurichten und ihm mein Lob zu bringen. Ja, er ist der Ewige, ohne Anfang und Ende und immer der gleiche. Auf IHN kann ich mich felsenfest verlassen. Sogar den Tod hat er, der Ewige überwunden. Seit mein Vater vor einigen Wochen gestorben ist, ist dieser Aspekt besonders wichtig für mich geworden. Und ER ist der König, der Herrscher der Welt. Das sind nicht die Politiker oder irgendwelche anderen Mächtigen, nein ER, mein himmlischer Vater. ER hat alles in der Hand. Die ganze Welt, aber auch mein kleines Leben. Ich brauche keine Angst vor der Zukunft zu haben. ER, der allmächtige Gott, mein Gott und Vater sitzt auf dem Thron.
So starte ich voller Vertrauen in den neuen Tag und freue mich diese frohe Botschaft zu den Frauen zu bringen, die heute das Frauenfrühstück besuchen werden.
Von Elisabeth Malessa